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AFA-Algen



Afa-Algen - das blaue Nährstoffwunder aus der Natur!

Alternative Bezeichnungen: grüne Spanalge, blaugrüne Alge

Afa-Algen (auch blaugrüne Algen oder grüne Spanalgen genannt) sind wildgewachsene Algen aus dem Klamath-See in Oregon, der sich durch seine besondere Wasserqualität auzeichnet. Die darin gedeihenden Afa-Algen enthalten unter anderem:

  • Über 60 Prozent Proteine mit essentiellen Aminosäuren
  • Essentielle Fettsäuren, wie die zweifach ungesättigte Omega-6-Fettsäure Linolsäure und die dreifach ungesättigte Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure
  • einen hohen Anteil an B-Vitaminen, wie Vitamin B1, B2, B6 und das nur selten in pflanzlichen Organismen zu findende Vitamin B12
  • Mineralstoffe, wie Calcium, Magnesium und Selen
  • Chlorophyll sowie weitere pflanzliche Enzyme

Viele dieser Nährstoffe leisten einen Beitrag zu verschiedenen Funktionen des Körpers, was die AFA-Alge zu einer gefragten Nahrungsergänzung macht.

Was ist die AFA-Alge?

Die blaugrünen AFA-Algen (Aphanizomenon flos-aquae) gehören wie Spirulina (biologische Bezeichnung: Spirulina platensis) nicht, wie man aufgrund des Namens vermuten könnte, zu den Algen, sondern zu den so genannten Cyanobakterien. Obwohl die AFA-Algen daher zur Domäne der Bakterien zählen, sind sie dennoch in der Lage, Photosynthese zu betreiben, um mit Hilfe von Lichtenergie das Kohlendioxid der Luft in Sauerstoff umzuwandeln.

Anbau der AFA-Algen

Anders als die Spirulina platensis und Chlorella (ebenfalls eine Alge, biologische Bezeichnung: Chlorella vulgaris) können AFA-Algen nicht unter kontrollierten Bedingungen gezüchtet werden. Die AFA-Alge wird traditionell im Oberen Klamath-See im nordamerikanischen Oregon angebaut. Während der Blüte wird sie eingesammelt, gereinigt und gefriergetrocknet, wodurch die darin enthaltenen Nährstoffe größtenteils bewahrt bleiben.

Aufgrund dieser natürlichen Produktionsweise soll die AFA-Alge mehr Inhaltsstoffe enthalten als Spirulina und Chlorella, die oftmals in künstlicher Aufzucht gedeihen. Allerdings können aufgrund der natürlichen Produktion zugleich höhere Mengen an Fremdstoffen in der AFA-Alge enthalten sein und Vermischungen mit anderen Cyanobakterien nicht ausgeschlossen werden. Aus diesem Grund sollten Sie Afa-Algen nur über einen begrenzten Zeitraum zur Nahrungsergänzung nutzen und für die langfristige Einnahme gegebenenfalls auf die anderen genannten Algenarten zurückgreifen.

Wirkung und Inhaltsstoffe der AFA-Alge

Die AFA-Algen finden vor allem als Nahrungsergänzungsmittel in Form von Pulver oder Tabletten Verwendung. Viele Menschen, die besonderen Wert auf eine rein natürliche Ernährung legen, setzen dabei speziell im Rahmen bestimmter Ernährungskuren auf die Nahrungsergänzung mit dieser Alge.

Die AFA-Alge ist mit 68 Prozent der Trockenmasse sehr reich an Protein bzw. Eiweiß, wobei sie eine hohe Proteinverwertbarkeit aufweist, der menschliche Stoffwechsel die zahlreichen essentiellen Aminosäuren also besser aufnehmen und verwerten kann. Des Weiteren wurden hohe Mengen essentieller Fettsäuren in der AFA-Alge nachgewiesen. So nehmen die zweifach ungesättigte Omega-6-Fettsäure Linolsäure sowie die dreifach ungesättigte Omega-3-Fettsäure alpha-Linolensäure einen großen Anteil in der Fettverteilung ein.

Ähnlich wie andere Algen weist auch die AFA-Alge u. a. einen hohen Gehalt an Vitaminen aus dem Vitamin-B-Komplex, (Cobalamin/Vitamin B12, Pyridoxin/Vitamin B6, Riboflavin/Vitamin B2, Thiamin/Vitamin B1), Vitamin A und Mineralstoffen wie Calcium, Magnesium und Selen auf. Auch Chlorophyll ist in der AFA-Alge enthalten.