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Kinderwunsch



Kinderwunsch

Fruchtbarkeit hängt von vielen Faktoren ab, und übermäßiger Stress oder bestimmte Ernährungsgewohnheiten können einem Kinderwunsch eventuell im Weg stehen. Hier finden Sie deshalb Produkte rund um das Thema Kinderwunsch, deren enthaltene Mikronährstoffe speziell darauf abgestimmt sind. Zum Beispiel trägt der Mineralstoff Zink zu einer normalen Fruchtbarkeit und einer normalen Reproduktion bei. Zusätzlich finden Sie in dieser Kategorie speziell zur Unterstützung der Fertilität entwickelte diätetische Lebensmittel. Diese enthalten Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente in einer Kombination und Dosierung, die speziell auf den Nährstoffbedarf bei Kinderwunsch zugeschnitten ist.

Dem Kinderwunsch auf die Sprünge helfen

Der Kinderwunsch ist das Bedürfnis einer Person oder eines Paares, ein Kind zu bekommen bzw. eine Familie zu gründen. Bei den meisten Paaren klappt die Gründung der eigenen kleinen Familie problemlos. Etwa 70 Prozent aller Paare mit Kinderwunsch können sich bereits binnen kürzester Zeit über einen Babybauch freuen. In den meisten Fällen gelingt die Schwangerschaft sofort oder spätestens innerhalb eines Jahres. Von den verbleibenden 30 Prozent der Paare kann sich rund die Hälfte zumindest im Folgejahr über den ersehnten Familienzuwachs freuen.

Doch fast jeder kennt wahrscheinlich ein Paar im Bekanntenkreis oder in der Familie, das trotz Kinderwunsch und aller Bemühungen noch immer kein Baby bekommen hat. Aber warum ist das so? Warum fällt manchen Menschen die erfolgreiche Familienplanung schwerer als anderen?

Zunächst einmal hat dies altersbiologische Gründe: Die Wahrscheinlichkeit schnell schwanger zu werden, ist mit Anfang 20 am höchsten und sinkt daraufhin ab. So dauert es bei Frauen in den 30-ern und 40-ern von Natur aus länger, sich den Kinderwunsch zu verwirklichen.

Zur Erfüllung des Kinderwunsches ist dabei die körperliche Gesundheit und Fruchtbarkeit (auch: Fertilität) beider Partner eine wichtige Voraussetzung. Auch eine gesunde Lebensweise kann die Fruchtbarkeit und die Entwicklung des Fötus positiv beeinflussen.

Wie der Lebensstil die Fruchtbarkeit beeinflusst

Die weibliche und männliche Fruchtbarkeit kann durch erhöhten Stress, Alkohol-, Nikotin-, Drogen- und Medikamentenkonsum beeinträchtigt werden. Aber auch Ängste vor Unfruchtbarkeit und psychische Störungen vermindern unter Umständen die Fertilität.

Vor allem Frauen können ihre Fruchtbarkeit durch die richtige Ernährung positiv beeinflussen. Sie sollten deshalb beim Konsum von koffeinhaltigen Lebensmitteln (Kaffee, Schokolade, Schwarztee) beachten, dass 115 Milligramm Koffein pro Tag nicht überschritten werden sollten. Das entspricht in etwa einer großen Tasse Kaffee oder 200 Gramm Zartbitterschokolade. Auch Unter- und Übergewicht beeinflussen die Befruchtungswahrscheinlichkeit negativ, weshalb das Körpergewicht bei einem Kinderwunsch zum Idealgewicht hin angepasst werden sollte.

Weiterhin können werdende Mütter – nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt – bei Kinderwunsch schon mehrere Wochen vor Schwangerschaftsbeginn mit der zusätzlichen Einnahme (Supplementierung) von Folsäure beginnen. Diese sollte bis in die 12. Woche der Schwangerschaft konstant aufrechterhalten werden, da Folsäure in den ersten Schwangerschaftswochen zum Wachstum des mütterlichen Gewebes während der Schwangerschaft beiträgt. Darüber hinaus spielt die Folsäure auch bei der Zellteilung eine Rolle.

Außerdem sollte bei bestimmten Lebensmitteln auf Stoffe geachtet werden, die sich negativ auf den heranwachsenden Fötus auswirken können. Deshalb ist ein eingeschränkter Konsum Vitamin-A-haltiger Lebensmittel (z. B. leberhaltiger Produkte) sowie der Verzicht auf Vitamin-A-Supplemente und quecksilberhaltige Fische (z. B. Hai/Schillerlocken, Schwertfisch, Marlin, Thunfisch) empfehlenswert.

Physische Einflussfaktoren auf die Fruchtbarkeit

Die männliche Fruchtbarkeit hängt in erster Linie von der Hoden- und Samenleiterfunktion ab. So kann beispielsweise ein Samenleiterverschluss die Fertilität einschränken. Aber auch eine immunologische Sterilität, bei der der männliche Organismus Antikörper gegen Spermien bildet, sowie zahlreiche Infektionen können die männliche Fruchtbarkeit einschränken.

Der weibliche Körper ist vor allem auf eine funktionierende Eierstockfunktion angewiesen, sodass Fehlbildungen oder Verwachsungen die Fertilität negativ beeinflussen können. Außerdem spielt bei Frauen der Hormonspiegel eine wichtige Rolle. Störungen der Hirnanhangsdrüse, Nebennieren oder Schilddrüse können daher ebenfalls dazu führen, dass der Kinderwunsch erst verzögert oder gar nicht verwirklicht werden kann. Auch Diabetes mellitus, eine unbehandelte Chlamydieninfektion, Veränderungen der Gebärmutter und andere Infektionskrankheit sind Faktoren, die die Fruchtbarkeit negativ beeinflussen können.

Ein wichtiger Aspekt: Den eigenen Zyklus kennen!

Wer sich seinen Kinderwunsch erfüllen möchte, sollte in jedem Fall gut über den weiblichen Zyklus Bescheid wissen. Nach dem Eisprung beträgt die Lebensdauer einer Eizelle etwa zwölf Stunden. Die männlichen Spermien können im weiblichen Körper ca. drei Tage überleben: Daraus ergibt sich eine Zeitspanne von 72 Stunden pro Zyklus, in denen die Frau schwanger werden kann – drei Tage im Monat, die man gezielt für die natürliche Familienplanung nutzen kann.

Das funktioniert jedoch nur, wenn man den Zeitpunkt des Eisprungs kennt. Aber wann genau ist dieser? Über den Daumen gepeilt kann man sagen, dass der Eisprung immer in der Zyklusmitte stattfindet. Das bedeutet: Bei einem regelmäßigen Zyklus mit einer Dauer von 28 Tagen setzt der Eisprung etwa 14 Tage nach der letzten Regelblutung ein. Jedoch weisen die wenigsten Frauen einen so regelmäßigen Zyklus auf. So beträgt die Zyklusspanne bei manchen Frauen mal 26, mal 32 Tage.

Der Zeitpunkt des Eisprungs lässt sich einerseits mithilfe eines Fruchtbarkeitskalender berechnen. Bei Zyklusschwankungen kann andererseits ein sogenannter LH-Test (LH = Luteinisierendes Hormon), der in jeder Drogerie erhältlich ist, weiterhelfen. Dieses Hormon wird 12 bis 24 Stunden vor dem Eisprung vom Gehirn freigesetzt und kann im Urin nachgewiesen werden. Bei wiederkehrenden, starken Zyklusschwankungen ist es ratsam, dies mit dem Frauenarzt zu besprechen.