Sekundäre Pflanzenstoffe

Was sind sekundäre Pflanzenstoffe?

Sekundäre Pflanzenstoffe sind bioaktive Stoffe, die ausschließlich von Pflanzen gebildet werden können. Sie bezeichnen die Substanzen, die im sekundären Stoffwechsel der Pflanze produziert werden und unterschiedliche Funktionen für diese erfüllen. Dabei bilden die circa 60.000 bis 100.000 Substanzen vor allem Farb- und Abwehrstoffe gegen Schädlinge und Krankheitserreger sowie Wachstumsregulatoren. Aber auch Menschen können sekundäre Pflanzenstoffe für ihre Ernährung nutzen.

Funktionen von sekundären Pflanzeninhaltsstoffen

Sekundäre Pflanzenstoffe können nicht nur zu einer bewussten Ernährung beitragen, sondern sich unter Umständen auch negativ auf den menschlichen Organismus auswirken. So können sich die Alkaloide Nikotin, das Gift der Tollkirsche (Atropin) sowie des Schlafmohns (Morphin, Codein, Papaverin, Noscapin) schädigend auf den menschlichen Organismus auswirken.

Im Laufe der Evolution wurden deshalb Zubereitungsmethoden entwickelt, die die Giftigkeit bestimmter Lebensmittel reduzieren. So werden Kartoffeln in der Regel erhitzt und grüne Stellen weggeschnitten, um die Aufnahme von Solanin zu vermeiden. Auch Hülsenfrüchte werden erhitzt, um die Bildung der toxischen Blausäure zu unterbinden.

Dieser Artikel dient ausschließlich zu Ihrer Information, stellt keine produktbezogenen Aussagen dar und dient keinem werblichen Zweck. Unsere Beiträge werden auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse ständig aktualisiert.