Gesättigte Fettsäuren

Was sind gesättigte Fettsäuren?

Gesättigte Fettsäuren sind Fettsäuren ohne Doppelbindung. Fettsäuren sind Kohlenwasserstoffketten mit einer Carboxygruppe. Bei gesättigten Fettsäuren sind alle Bindungen Einfachbindungen. Bei ungesättigten Fettsäuren gibt es eine oder mehrere Doppelbindungen.

Besonders tierische Fette (fette Wurst, fetter Käse, Butter oder Schmalz) enthalten gesättigte Fettsäuren. Beispiele für gesättigte Fettsäuren sind die Laurin-, Myristin- oder die Palmitinsäure.
Bei Kühlung (z. B. im Kühlschrank) werden gesättigte Fette hart, während ungesättigte Fette flüssig bleiben. Die gesättigten Fette haben einen ungünstigen Effekt auf den Organismus, da sie den normalen Cholesterinspiegel im Blut beeinträchtigen. Deshalb sollte sich ihr Anteil in der Ernährung in Maßen halten.

Bei ungesättigten Fettsäuren unterscheidet man einfach ungesättigte (eine Doppelbindung) und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Einige dieser Fettsäuren sind außerdem essentiell, das heißt, sie können nicht vom Körper selbst hergestellt werden und müssen deshalb mit der Nahrung aufgenommen werden. Dazu zählen die Fettsäuren Omega-3 sowie Omega-6. Der Ersatz gesättigter Fettsäuren durch einen ausreichend hohen Gehalt einfach und/ oder mehrfach ungesättigter Fettsäuren in der Ernährung trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei.
 

Dieser Artikel dient ausschließlich zu Ihrer Information, stellt keine produktbezogenen Aussagen dar und dient keinem werblichen Zweck. Unsere Beiträge werden auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse ständig aktualisiert.