Zink Tabletten und Kapseln im Test.

Zink-Tabletten & Kapseln im Test 2019

Welches Zinkpräparat ist am besten?

Bei der großen Auswahl an Zinkprodukten ist es wichtig, nicht den Überblick zu verlieren. Damit du weißt, worauf du achten solltest und wie du dich für ein geeignetes Präparat entscheidest, haben wir einen ausführlichen Zinkpräparate-Vergleich durchgeführt. Mittels relevanter Testkriterien konnten wir unter zehn Nahrungsergänzungsmitteln den Zink-Testsieger 2019 ermitteln!

 

Im Online-Shop von nu3 findest du verschiedene Zinkprodukte

Zinkpräparate im Vergleich

Wenn du dich fragst, welches Zinkpräparat am besten ist und welche Kriterien gute Zink-Tabletten erfüllen, bist du hier genau richtig. In unserem Zink-Tabletten-Test haben wir zehn Nahrungsergänzungsmittel namhafter Hersteller miteinander verglichen. Insgesamt konnten acht Platzierungen vergeben werden, wobei es zwei Doppelplatzierungen gibt.

 

Das Ranking der getesteten Zinkpräparate:

  • Platz 1: nu3 Premium Zink
  • Platz 2: Zink Verla C purKaps
  • Platz 3: Doppelherz Zink + Histidin Depot
  • Platz 4: taxofit Zink + Histidin Depot sowie Pure Encapsulations Zink 15
  • Platz 5: Mivolis Zink + Histidin + Cystein Depot
  • Platz 6: altapharma Zink + Vitamin C sowie Mivolis Zink + C Depot
  • Platz 7: Zinkletten Verla Typ Himbeere
  • Platz 8: Zink Sandoz Direkt

Neben Zink-Tabletten und -Kapseln sind in unserem Test auch Zink-Lutschtabletten und ein Direktgranulat vertreten. Weiter unten kannst du mehr darüber erfahren, wie die einzelnen Zinkprodukte im Test abgeschnitten und nach welchen Kriterien wir bewertet haben!

Übrigens: Die dm-Marke „Das gesunde Plus“ heißt jetzt „Mivolis“. Deswegen tragen auch die Zink-Tabletten von dm den neuen Markennamen.

nu3 Premium Zink, 60 Kapseln
  • Hoch bioverfügbar: Zinkgluconat mit L-Histidin und gepuffertem Vitamin C
  • Optimal dosiert: 15 mg Zink für deinen Tagesbedarf in einer Kapsel
  • Besonders rein: ohne Füllstoffe, Trennmittel, Farbstoffe, Gluten und Laktose
  • Vegan: gelatinefreie Cellulose-Kapsel ohne Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs

 

Produktdetails
19,99 €
(71,65 € / 100 g)
Inkl. MwSt. / zzgl. Versandkosten

Ab einem Bestellwert von 30€ versenden wir deutschlandweit kostenlos. Bis 30 Euro berechnen wir 3,90€ für Verpackung und Versand.

Bestes Zinkpräparat – Darum gewinnt nu3!

In unserem Zink-Tabletten-Test hat das nu3 Premium Zink im Vergleich zu den anderen Präparaten am besten abgeschnitten. Was zeichnet das Produkt aus?

Hoch bioverfügbares Zinkgluconat plus L-Histidin

Um eine optimale Bioverfügbarkeit zu erreichen, wurden 15 Miligramm hoch bioverfügbares Zinkgluconat mit der Aminosäure Histidin kombiniert. Zinkgluconat gehört zu den organischen Zinkverbindungen, die unser Körper gut verwerten kann. In Kombination mit Histidin wird der Transport von Zink durch die Darmwand erleichtert und die Bioverfügbarkeit erhöht.[1]

Kombination mit gepuffertem Vitamin C

Zusammen mit Vitamin C leistet Zink einen Beitrag zu einer normalen Funktion des Immunsystems, weshalb die nu3 Zink-Kapseln neben Histidin auch Vitamin C enthalten. Für eine hohe Bioverfügbarkeit und Verträglichkeit wurde das patentierte Ester-C Calciumascorbat (gepuffertes Vitamin C) verwendet.

Ohne unnötige Zusatzstoffe und vegan

Das nu3 Premium Zink kommt ohne Magnesiumstearat aus und greift mit Kürbiskernmehl auf einen natürlichen und pflanzlichen Füllstoff zurück. Außerdem wurde für die Kapselhülle des Zinkpräparats keine Gelatine, sondern Cellulose verwendet. Daher sind die nu3 Premium Zink-Kapseln auch für Veganer geeignet.

Das sind die Vorteile des Testsiegers:
Hoch bioverfügbare Zinkverbindung
Mit gepuffertem Vitamin C
Mit L-Histidin für bessere Zinkaufnahme
Ohne unnötige Zusatzstoffe
Für Veganer geeignet
Das sind die Nachteile des Testsiegers:
Im Vergleich etwas teurer

Platz 2: Zink Verla C purKaps

In unserem Vergleich belegen die Zinkkapseln von Verla den zweiten Platz, weil sie kein L-Histidin enthalten, welches die Zinkaufnahme verbessert. In der Gesamtbewertung schneiden die Zink Verla C purKaps dennoch gut ab.

Vorteile von Verla:
Hoch bioverfügbare Zinkverbindung
Mit Vitamin C
Ohne unnötige Zusatzstoffe
Für Veganer geeignet
Im Vergleich günstiger
Nachteile von Verla:
Ohne L-Histidin

Bei unserer Entscheidung, welches Zinkprodukt das Beste ist, haben sich die folgenden Kriterien als besonders wichtig erwiesen:

  • Bioverfügbarkeit – Verwendung eines Wirkstoffs mit hoher Aufnahmerate (z. B. Zinkgluconat)
  • Kombinationspräparat – am besten mit der Aminosäure Histidin für eine bessere Aufnahme von Zink im Körper und mit Vitamin C zur Unterstützung einer normalen Funktion des Immunsystems
  • Dosierung – für Zink liegt die empfohlene Tageshöchstmenge bei 25 mg
  • Inhaltsstoffe – Reinheit des Produkts (ohne unnötige Zusatzstoffe, Gluten, Laktose und Gelatine)
  • Darreichungsform
  • Vegan
  • Ergiebigkeit
  • Preis-Leistungs-Verhältnis

Den kompletten Vergleich mit allen Zinkpräparaten und weiteren Erklärungen zu unserem Bewertungssystem findest du in unserem PDF Download zum Zink-Test!

Als beste Zink-Tabletten bzw. Zink-Kapseln gilt es einige Kriterien zu erfüllen. Wenn du mehr über die Eigenschaften von guten Zinksupplementen erfahren möchtest, findest du im Folgenden ausführliche Erklärungen zu unseren wichtigsten Testkriterien.

Tierisches Protein fördert die Zinkaufnahme.

Bioverfügbarkeit von Zink und Zinkverbindungen

Die Bioverfügbarkeit gibt an, wie schnell und in welchem Umfang ein Arznei- bzw. Nahrungsergänzungsmittel vom Körper aufgenommen wird. Die Aufnahme von Zink im Darm wird auch durch verschiedene Nahrungsinhaltsstoffe gefördert bzw. gehemmt. Abhängig vom aktuellen Versorgungszustand mit Zink und anderen Nahrungsbestandteilen beträgt die Absorptionsrate von Zink im Durchschnitt 15 bis 40 Prozent.[2][3]

Nahrungsbestandteile und Mikronährstoffe, die die Zinkaufnahme fördern:[2][3][4][5]

  • Tierisches Protein und die darin enthaltenen Aminosäuren (Histidin, Methionin, Cystein)
  • Vitamin C in normaler Konzentration
  • Citrat (Zitronensäure) in normaler Konzentration aus z. B. Früchten

Nahrungsbestandteile und Mikronährstoffe, die die Zinkresorption hemmen:[2][3][4][5]

  • Phytinsäuregehalt in Pflanzen (z. B. Getreide, Hülsenfrüchte)
  • Tannine (z. B. in Kaffee, grünen und schwarzem Tee)
  • Hoher Anteil an Ballaststoffen
  • Calcium in hoher Konzentration (Bildung von unlöslichen Calcium-Zink-Phytinsäure-Komplexen)
  • Eisen in hoher Konzentration
  • Kupfer in hoher Konzentration

Absorptionsfördernde Nahrungsbestandteile – wie z. B. die Aminosäure Histidin – bilden mit Zink einen Komplex, den unser Körper gut verwerten kann. Dagegen bilden absorptionshemmende Nahrungsinhaltsstoffe – wie z. B. die Phytinsäure – einen schlecht löslichen Komplex, der die Bioverfügbarkeit von Zink verringert. Dies ist auch der Grund, warum Zink aus tierischen Lebensmitteln besser verwertbar ist als Zink aus pflanzlichen Lebensmitteln.[2]

Um also vom Körper effektiv aufgenommen werden zu können, muss Zink als Komplex mit einem absorptionsfördernden Stoff vorliegen. Diesen Vorteil machen sich auch gute Zink-Tabletten zu Nutze und verwenden eine Zinkverbindung mit einer hohen Bioverfügbarkeit. Die verschiedenen Zink-Komplexe werden in anorganische und organische Verbindungen unterteilt.

Beispiele für anorganische Verbindungen:

  • Zinkcarbonat: Zink gebunden an Carbonat, das Salz der Kohlensäure
  • Zinkoxid: Verbindung aus Zink und Sauerstoff
  • Zinksulfat: Zink gebunden an Sulfat, das Salz der Schwefelsäure

Beispiele für organische Verbindungen:

  • Zinkaspartat: Zink gebunden an Aspartat, das Salz der Asparaginsäure
  • Zinkbisglycinat: Zink gebunden an die Aminosäure Glycin
  • Zinkcitrat: Zink gebunden an Citrat, das Salz der Zitronensäure
  • Zinkgluconat: Zink gebunden an Gluconat, das Salz der Gluconsäure
  • Zinkhistidin: Zink gebunden an die Aminosäure Histidin
  • Zinkorotat: Zink gebunden an Orotat, das Salz der Orotsäure
  • Zinkpicolinat: Zink gebunden an Picolinat, das Salz der Picolinsäure

Grundsätzlich weisen organische Zinkverbindungen im Vergleich zu anorganischen Zinkverbindungen eine höhere Bioverfügbarkeit auf.[6][7] Zudem nimmt unser Körper Zink am besten auf, wenn es an eine Aminosäure gebunden ist.[8] Ein beliebter Wirkstoff bei Zinksupplementen ist auch die hoch bioverfügbare organische Verbindung Zinkgluconat.[8] Die im Vergleich getesteten Zink-Tabletten enthalten unterschiedliche Zinkverbindungen.

In der folgenden Tabelle kannst du dir einen Überblick darüber verschaffen, welches Zink am besten aufgenommen wird:[8]

Zink-Komplex Bioverfügbarkeit
Zinkhistidin, Zinkbisglycinat sehr hoch
Zinkgluconat, Zinkpicolinat hoch
Zinksulfat, Zinkcitrat moderat
Zinkoxid gering

Vorteile von Kombinationspräparaten

In unserem Zink-Test gibt es verschiedene Kombinationspräparate mit Histidin oder Vitamin C. Wir verraten dir, welche Vorteile diese Nährstoffkombinationen bieten!

Zink und Histidin

Histidin wird zu den semi-essentiellen Aminosäuren gezählt und erfüllt wichtige Funktionen bei der Aufnahme von Zink. Semi-essentielle Aminosäuren sind Aminosäuren, die zwar vom Körper produziert werden können, doch unter bestimmten Bedingungen (z.B. Wachstum, starke körperliche Belastung) essentiell werden und zugeführt werden müssen.[9] Im menschlichen Körper fungiert Histidin als natürlicher Transportpartner von Zink. Somit erleichtert Histidin den Transport von Zink durch die Darmwand und verbessert die anschließende Zinkverwertung.[1] Um die Bioverfügbarkeit von Zink zu erhöhen, kann daher eine Kombination der beiden Nährstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll sein. Des Weiteren ist der Bedarf an Histidin bei Zinkmangel erhöht.[1]

Zink und Vitamin C

Die Mikronährstoffe Vitamin C und Zink leisten einen Beitrag zu einer normalen Funktion des Immunsystems und eignen sich demnach gut als Kombinationspräparat in der kalten Jahreszeit. Zudem soll Vitamin C in normaler Konzentration die Zinkabsorption fördern.[3] Darüber hinaus ist es für die Bioverfügbarkeit von Vitamin C entscheidend, ob es als natürliche, synthetische oder gepufferte Variante der Ascorbinsäure vorliegt. Gepuffertes Vitamin C – wie die Verbindung Ester-C Calciumascorbat im Zinkpräparat von nu3 – weist eine höhere Verträglichkeit auf (vor allem für Menschen mit einem empfindlichen Magen) und wird laut einer Studie zweimal so schnell ins Blut aufgenommen wie „normales“ Vitamin C (L-Ascorbinsäure).[10]

Übrigens: Auch die Kombination von Biotin und Zink in entsprechenden Tabletten oder Kapseln wird gerne verwendet, weil beide Mikronährstoffe zur Erhaltung normaler Haut und Haare beitragen. Für unseren Produktvergleich war die Kombination mit Biotin jedoch nicht relevant.

Zinkpräparate gibt es in unterschiedlichen Darreichungsformen.

Darreichungsform

Zink-Tabletten sind meistens günstiger als andere Darreichungsformen. Allerdings enthalten sie produktionsbedingt viele Zusatzstoffe, wodurch die Reinheit des Produkts verringert wird.

Zinkkapseln enthalten dagegen weniger Zusatzstoffe, sind im Vergleich jedoch etwas teurer. Wie leicht sich diese Darreichungsformen einnehmen lassen, hängt unter anderem von der Größe der Kapsel ab.

Zink-Brausetabletten und Lutschtabletten sind besonders für Menschen mit Schluckbeschwerden zu empfehlen. Damit sie besser schmecken, enthalten sie allerdings neben Aroma- und Farbstoffen auch Süßungsmittel.

Zinksupplemente gibt es übrigens auch in flüssiger Form sowie als Zink-Dragees, Zink-Pulver und Zink-Granulat. Daneben ist Zinksalbe (Arzneimittel) zur äußerlichen Anwendung auf der Haut geeignet und wird unter anderem zur Wundbehandlung eingesetzt.[11]

Unser Fazit: Jede Darreichungsform hat seine Vor- und Nachteile. Daher ist es von deinen eigenen Präferenzen abhängig, welche Darreichungsform du bevorzugst.

Inhaltsstoffe – Zusatzstoffe und Allergene

Hochwertige Zink-Tabletten und -Kapseln kommen möglichst ohne Zusatzstoffe aus. Dies erfordert jedoch ein teureres und sorgfältigeres Herstellungsverfahren, weswegen günstig hergestellte Nahrungsergänzungsmittel oftmals mehr Zusatzstoffe beinhalten. Des Weiteren ist es wichtig, dass Zinksupplemente frei von häufig vorkommenden Allergenen wie Mais, Soja, Hefe, Gluten, Laktose, bestimmten Konservierungsstoffen sowie synthetischen Farben, Aromen und Düften sind. Für Vegetarier und Veganer geeignete Zinkpräparate enthalten außerdem keine Gelatine oder andere tierische Substanzen. Magnesiumstearat – auch Magnesiumsalze der Speisefettsäuren genannt – wird als günstiger Hilfsstoff unter anderem bei der Tabletten-, Kapsel- und Pulverherstellung verwendet. Um Nahrungsergänzungsmittel ohne diesen Zusatzstoff herzustellen, ist oftmals ein teureres und aufwändigeres Produktionsverfahren notwendig.

Das nu3 Premium Zink enthält keine unnötigen Zusatzstoffe oder Allergene und verzichtet außerdem auf den Einsatz von Magnesiumstearat.

Zink ist ein essentielles Spurenelement und muss über die Nahrung aufgenommen werden, da unser Körper den Mineralstoff nicht selbst bilden kann. Der Gesamtkörperbestand von Zink beträgt 1,5 bis 2 Gramm. Davon enthalten Muskulatur (60 %), Knochen (20-30 %) sowie Haut und Haare (8 %) den größten Zinkanteil.[4] Da die verfügbaren Zinkreserven in unserem Körper sehr gering sind, kann die zusätzliche Einnahme von Zinksupplementen – z. B. bei ungenügender Zinkaufnahme über die Nahrung oder bei einem erhöhten Tagesbedarf  – sinnvoll sein.

Zink-Wirkung: Wofür ist Zink gut?

Zink ist im menschlichen Körper an zahlreichen Funktionen beteiligt. So beeinflusst das essentielle Spurenelement die Aktivität verschiedener Enzyme und Stoffwechselvorgänge.[2][4] Eine ebenso wichtige Rolle übernimmt Zink in Hinblick auf die Wachstums- und Entwicklungsprozesse sowie die Immunabwehr.[12] Erfahre hier, welche Bedeutung Zink und andere Mikronährstoffe für unser Immunsystem haben und wie du dein Immunsystem stärken kannst!

Zink trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.

Einige Funktionen von Zink im Überblick:

Zink leistet einen Beitrag…

  • zu einer normalen Funktion des Immunsystems
  • zur Erhaltung normaler Knochen
  • zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress
  • zur Erhaltung normaler Haut, Haare und Nägel
  • zu einem normalen Säure-Basen-Stoffwechsel
  • zur Erhaltung normaler Sehkraft
  • zu einer normalen kognitiven Funktion
  • zu einer normalen Eiweißsynthese
  • zur Erhaltung eines normalen Testosteronspiegels im Blut
  • zu einer normalen Fruchtbarkeit und einer normalen Reproduktion

Wie viel Zink am Tag?

Je nach Altersgruppe und Geschlecht unterscheidet sich der Bedarf an Zink. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung beträgt der Zink-Bedarf für Männer (ab 15 Jahren) 10 Milligramm Zink pro Tag und für Frauen (ab 15 Jahren) 7 Milligramm Zink pro Tag. In der Schwangerschaft und Stillzeit ist der Bedarf mit 10 bzw. 11 Milligramm Zink pro Tag erhöht. Kinder und Jugendliche benötigen in Abhängigkeit vom Alter und Geschlecht täglich 3 bis 9,5 Milligramm Zink.[13]

Wer hat einen erhöhten Zink-Tagesbedarf?

Personengruppen mit einem erhöhten Bedarf sollten besonders auf ihre Zinkversorgung achten. Dazu zählen:

  • Kinder und Jugendliche
  • Schwangere und Stillende
  • Vegetarier und Veganer
  • Leistungssportler
  • Senioren
  • Menschen mit Darmerkrankungen

Ein erhöhter Zinkbedarf besteht vor allem während spezieller Lebensphasen wie Wachstum, Schwangerschaft und Stillzeit.[4] Aber auch Vegetarier und Veganer sollten auf eine ausreichende Zinkzufuhr achten, da unser Körper Zink aus pflanzlichen Nahrungsmitteln schlechter verwerten kann als aus tierischen Lebensmitteln.[4] Bei Menschen, die viel Sport treiben, können große Mengen an wertvollen Mineralstoffen durch häufiges und starkes Schwitzen verloren gehen.

Zink-Einnahme: Worauf solltest du achten?

Im Allgemeinen ist die Einnahme von Zinksupplementen nicht an eine bestimmte Tageszeit gebunden. Da jedoch bestimmte Nahrungsbestandteile (Phytate, Tannine, Ballaststoffe) und Mikronährstoffe (Calcium, Eisen, Kupfer) die Zinkaufnahme stören können, empfiehlt es sich Zinkpräparate nüchtern bzw. eine Stunde vor einer Mahlzeit oder mindestens zwei Stunden nach einer Mahlzeit einzunehmen. Zudem solltest du bei der Zink-Einnahme keinen Kaffee und schwarzen oder grünen Tee trinken, weil die darin enthaltenen Gerbstoffe (Tannine) die Absorption von Zink beeinträchtigen.

Welche Lebensmittel sind gute Zinklieferanten?

In unserer Ernährung sind Fleisch, Milchprodukte, Eier sowie einige Nüsse und Ölsaaten (Paranüsse, Erdnüsse, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Leinsamen) bedeutsame Zinklieferanten. Dagegen enthalten Obst und Gemüse nur geringe Zinkmengen.

Zinkmangel: Symptome und Nachweis

Eine einseitige und unausgewogene Ernährungsweise, ein erhöhter Zink-Bedarf in besonderen Lebenssituationen oder ein gestörter Stoffwechsel von Zink kann zu einem Zinkmangel führen. Da Zink zahlreiche Aufgaben in unserem Körper übernimmt, kann eine langfristige Unterversorgung verschiedene Symptome verursachen:[5]

  • Wachstumsstörungen
  • Haarausfall
  • Hautveränderungen
  • Störungen des Geschmacks- und Geruchssinnes
  • Erhöhte Infektanfälligkeit
  • Gestörte Wundheilung

In der Praxis wird ein Zinkmangel mittels Blutuntersuchung bestimmt. Neben dem Zinkgehalt werden auch andere Veränderungen im Blut (enthaltene Hormone, Anzahl von Blutzellen) untersucht. Die Blutuntersuchung ist jedoch nicht immer exakt, weshalb auch das Ernährungsverhalten und andere Symptome bei der Diagnose berücksichtigt werden sollten. Um einen Zinkmangel zu beheben, wird eine Zink-Supplementierung mit 10 bis 25 Milligramm Zink pro Tag empfohlen.[14] Wie lange es dauert, bis ein Zinkmangel ausgeglichen ist, kann individuell unterschiedlich sein und mehrere Wochen dauern.

Wobei helfen Zinkpräparate?

Ein gesunder Mensch, der sich ausgewogen und abwechslungsreich ernährt, nimmt in der Regel genügend Zink über die Nahrung auf. Die Einnahme von Zinksupplementen kann jedoch eine sinnvolle Ergänzung der täglichen Ernährung sein, wenn ein Nährstoffmangel an Zink besteht oder der Bedarf erhöht ist. Im Allgemeinen sollten Nahrungsergänzungsmittel immer in Absprache mit einem Arzt eingenommen werden.

Gibt es eine Höchstdosis?

Neben Einnahmezeitpunkt und möglichen Wechselwirkungen ist es auch wichtig auf eine angemessene Dosierung von Zink zu achten. Die von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) abgeleitete Tageshöchstmenge beschreibt die höchste dauerhafte Gesamtzufuhr eines Nährstoffs (aus allen Quellen), bei der es als unwahrscheinlich bewertet wird, dass ein Risiko für schädliche Wirkungen auf die Gesundheit besteht.[15] Für Erwachsene, Schwangere und Stillende wird eine Tageshöchstmenge von 25 Milligramm Zink empfohlen.[16] Die Höchstdosis für Kinder und Jugendliche liegt bei 22 Milligramm Zink pro Tag.[16]

Da es auf nationaler und europäischer Ebene keine verbindlich festgelegte Höchstmenge für Zink in Nahrungsergänzungsmitteln gibt, weisen manche Zinkpräparate eine höhere Dosierung als die empfohlene Tageshöchstmenge auf.[16] Eine Zink-Überdosierung kommt jedoch selten vor. Erst bei Dosierungen von über 150 Milligramm Zink pro Tag über mehrere Wochen können Symptome wie Überempfindlichkeitsreaktionen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auftreten.[2][14]

Im Allgemeinen ist ein Nahrungsergänzungsmittel mit 10 bis 20 Milligramm Zink pro Tagesdosis völlig ausreichend.

Fazit zu Zinkpräparaten

Zinkpräparate können eine sinnvolle Ergänzung sein, wenn eine unzureichende Zinkversorgung vorliegt, die nicht über die tägliche Ernährung behoben werden kann. Bevor du Nahrungsergänzungsmittel einnimmst, solltest du mit einem Arzt darüber sprechen.

Die wichtigsten Tipps für dich zusammengefasst:

  • Beste Zink-Tabletten oder -Kapseln enthalten einen hoch bioverfügbaren Wirkstoff, möglichst wenige Zusatzstoffe und sind als Kombinationspräparat erhältlich.
  • Die Aminosäure L-Histidin sorgt im Körper für eine bessere Zinkverwertung und kann dadurch auch die Bioverfügbarkeit von Zinksupplementen erhöhen.
  • Die Einnahme von Zink ist unabhängig von der Tageszeit und sollte mit etwas Abstand zu den Mahlzeiten erfolgen.

Stand: 18.04.2019

Disclaimer: Dieser von nu3 durchgeführte Produkt-Vergleich bildet eine Auswahl ab und beansprucht in seiner Aussagefähigkeit keine Allgemeingültigkeit für alle Zinkprodukte auf dem deutschsprachigen Markt. Die Preise bilden eine Momentaufnahme ab und können zu einem späteren Zeitpunkt anders ausfallen.


Einzelnachweise und Anmerkungen: