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Glutenunverträglichkeit

Was steckt hinter einer Zöliakie?

Bei der Glutenunverträglichkeit (auch Zöliakie oder Sprue genannt) handelt es sich um eine Autoimmunreaktion des menschlichen Organismus: Ein Eiweiß namens Gluten, das in Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel, Grünkern und Hafer vorkommt, trifft auf einen Dünndarm, der nicht damit zurechtkommt. Bestimmte Eiweißbausteine gelangen in die Dünndarmschleimhaut. Nach Strukturveränderungen durch das Enzym Gewebetransglutaminase und Bindung weiterer Proteine wird der Komplex als “fremd” erachtet und eine Immunreaktion ausgelöst. Es werden Antikörper (IgA) gebildet, die das im Gluten enthaltene Eiweiß Gliadin attackieren. Daneben werden auch gegen körpereigenes Gewebe Antikörper gebildet und das Darmgewebe zunehmend geschädigt.

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Unterschiedlich starke: Durch die Aktivierung des Immunsystems entzündet sich die Dünndarmschleimhaut. Typische Beschwerden sind Blähungen, Bauchschmerzen und heftiger Durchfall.

In vielen Fällen hat eine Zöliakie aber keine sofortigen Symptome zur Folge. Der Körper meldet sich erst nach und nach: zum Beispiel mit Hautentzündungen, Zungenbrennen, Mund-Faulecken, Nachtblindheit, Muskelschwäche, Knochenschmerzen, Menstruationsstörungen, Stimmungsschwankungen und manches mehr. Die Beschwerden entstehen erst mit der Zeit, da der entzündete Darm irgendwann Vitamine, Spurenelemente und andere wichtige Stoffe trotz ausreichender Nahrungsaufnahme nicht mehr ausreichend ins Blut schaffen kann.

Frauen leiden häufiger unter einer Glutenunverträglichkeit als Männer. Schätzungen zufolge sind etwa 0,5–1 Prozent der Bevölkerung betroffen.

Noch nicht hundertprozentig erforscht. Man vermutet genetische Faktoren in Verbindung mit Umwelteinflüssen und Ernährungsfaktoren. Wobei zwischen dem Auftreten der ersten Beschwerden bis zur vollständigen Zöliakie zwischen wenigen Monaten und 30 Jahre liegen können.

Wer heftige Beschwerden hat oder es genau wissen will, geht zum Internisten. Der fahndet nach Antikörpern gegen körperfremde oder körpereigene Strukturen. Außerdem entnimmt er dem Dünndarm Gewebeproben und lässt sie auf typische Veränderungen untersuchen. Natürlich kann der Arzt auch testen, ob eine glutenfreie Diät die Beschwerden beseitigt. Das geht aber auch ohne Arzt!

Gibt es einen Gluten Selbsttest?

Ja, sogar mehrere! Der einfachste: Man ernährt sich eine Zeit glutenfrei und schaut, ob Beschwerden verschwinden. Wenn du mehr wissen willst, dann mach den nu3 GlutenTest. Mit ihm findest du heraus, ob du IgA-Antikörper in deinem Blut hast.

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Der nu3 Glutenunverträglichkeits-Test - teste dich schnell und unkompliziert auf Zöliakie!


Du hast die Vermutung, dass du eine Glutenunverträglichkeit hast? Dann mach jetzt den Test mit dem nu3 GlutenTest! 

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Was ist Zöliakie?
Bei Zöliakie (oder auch Glutenintoleranz/Glutenunverträglichkeit genannt) kommt es durch den Verzehr von glutenhaltigen Nahrungsmitteln zu einer chronischen Entzündung der Dünndarmschleimhaut. Gluten ist ein Eiweiß, das in vielen Getreidesorten vorkommt (z.B. in Weizen, Gerste und Roggen). Häufige Symtome von Zöliakie sind Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Durchfall, Erbrechen und dadurch Gewichtsverlust. Eine Unverträglichkeit gegenüber Gluten bleibt ein Leben lang bestehen. 

Wie funktioniert der nu3 Selbsttest auf Glutenintoleranz?
Durch den Gluten-Test wird nachgewiesen, ob IgA-Autoantikörper in deinem Blut vorliegen. Solltest du unter Glutenunverträglichkeit leiden, werden diese Autoantikörper von deinem Körper gebildet. Für den Test ist lediglich ein kleiner Tropfen Blut aus deiner Fingerspitze nötig, der hygenisch und nahezu schmerzlos entnommen werden kann. Nur 5 Minuten reichen aus, um den Test durchzuführen und auszuwerten. Mach jetzt den Zöliakie-Test!

Produktdetails
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Unter einer konsequenten lebenslangen glutenfreien Diät treten meist keine Beschwerden mehr auf. Dafür müssen alle auf Getreide basierenden Nahrungsmittel auch in kleinen Mengen gemieden werden. Erlaubt sind Nahrungsmittel aus Reis, Mais, Hirse, Soja , Buchweizen sowie Kartoffeln, Gemüse, Obst und das alte Nahrungsmittel Amaranth, eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Amaranth ist auch reich an essentiellen Eiweißen und Eisen und Zink .

Neben einer Glutenintoleranz, die mit Veränderungen der Darmschleimhaut und des Blutbildes einhergeht, leiden einige Menschen auch unter einer sogenannten Gluten-Sensitivität. Eine Gluten-Sensitivität äußert sich durch ähnliche Beschwerden. Auch hier ist der Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel derzeit die einzige Behandlungsmöglichkeit.

Vorsicht bei Fertigprodukten! Stabilisatoren und Verdickungsmittel enthalten oft Gluten. Schaut auf die Etiketten: Es gibt eine Deklarationsvorschrift für glutenhaltige Lebensmittel, die in allen Ländern der Europäischen Union gilt.

Viele Menschen mit Glutenunverträglichkeit vertragen auch keinen Milchzucker und haben eine Laktoseintoleranz. Bei ihnen führt auch Laktose zu einer Unverträglichkeitsreaktion.

 

Bei nu3 findest du viele Produkte für eine glutenfreie Ernährung:

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Wer nach dem Essen allgemeine körperliche Probleme hat, kann die Ursachen strategisch eingrenzen: Iss für eine Weile nur Lebensmittel, von denen du glaubst, dass du sie gut verträgst. Führe in dieser Zeit ein Tagebuch, in das du notierst, was dir Beschwerden verursacht hat und wann. Gehe mit dem Tagebuch zu einer Ernährungsberatung – viele Krankenkassen bieten Ernährungsberatungen kostenfrei an.

Hast du nach dem Essen glutenhaltiger Nahrungsmittel starken Durchfall, Blähungen und Bauchschmerzen, musst zum Arzt gehen oder deine Ernährung versuchsweise anpassen. Ansonsten kannst du deutlich an Gewicht verlieren und sehr krank werden. Dem Köper geht nämlich immer mehr Eiweiß verloren. Das hat viele Folgen, eine davon ist: Körperflüssigkeit verlagert sich aus den Blutgefäßen in das Gewebe. Dadurch entstehen Schwellungen – Ärzte sagen Ödeme dazu.

Glutenfrei genießen

Glutenfreie Ernährung muss nicht langweilig sein. Alternativmehle und -getreide sind eine köstliche Ergänzung, Lieblingsrezepte mit neuen Zutaten an einen glutenfreien Speiseplan anzupassen. Amaranth, Quinoa, Hirse und Buchweizen eignen sich ganz besonders für die ausgewogene Küche ohne Gluten.