Funyakking, SUP Polo oder Body Boarding Wasserport-Trends 2016

Im Sommer stellt sich eigentlich nur die Frage: welche Wassersportart passt zu mir? Im Urlaub gibt’s viele Möglichkeiten, sich auf’s Board zu stellen, hinter ein Boot zu schnallen oder an einen Kite zu hängen. Aber zum Glück kann man den meisten Wassesportarten nicht nur am Meer nachgehen. Immer populärer werden selbst Wasserski und Banana Boat Riding an heimischen Seen und Flüssen. Doch neben Fun-Sportarten werden besonders waghalsige, aufregende Wassersportarten immer beliebter.

Wassersport-Trends

Funyakking – River Rafting zu zweit


Funyakks sind aufblasbare, zweisitzige Kayaks. Anders als beim White Water Rafting in relativ großen Schlauchbooten, können Funyakker aktiv die Richtung bestimmen und mit dem Funyakk in die rasanten Strömungen eines Flusses hinein paddeln. Selbst ohne Erfahrung macht das Funyakking riesigen Spaß. Einzige Vorraussetzung: ordentlich Kraft in den Armen, eine gut sitzende Sicherheitsausrüstung und ein Helm.

 

Kitesurfing – Up in the Air

Der Kitesurfer hängt sich, auf einem kleinen Board stehend, in einen Winddrachen ein. Mit jeder Böe wird der Kitesurfer ungebremst übers Wasser gezogen. Die Geschwindigkeit über den Wellen kann dabei halsbrecherisch schnell werden. Nicht wenige Kitesurfer heben beim Surfing von der Wasseroberfläche ab. Kurse und Kites werden an immer mehr Flüssen und Seen angeboten.

 

Stand Up Paddeling Polo – Seepferdchen statt Rennpferde


Das elitäre Polo erfordert mindestens zwei Polo Ponys und einen ausgeprägten Sinn für Mannschaftssport. Für SUP Polo benötigt man lediglich ein SUP Board und einen sehr trainierten Gleichgewichtssinn. Beim SUP Polo kämpfen zwei Teams stehend paddelnd darum, den Polo-Ball ins gegnerische Tor zu kicken. SUP Polo ist eine Kombination aus Surfing, Kayaking und Polo, und eher für fortgeschrittene Wassersportler geeignet.

 

Wakeboarding – Next-gen Skateboarding

Für den erfahrenen Wasserski-Läufer oder Surfer geht’s  nur mit einem Wakeboard unter den Füßen übers Wasser in die Luft. Hört sich artistisch an, ist es auch. Wie das klassische Skateboard hat auch ein Wakeskate keine Bindungen. Das Spinning und Flipping auf dem Wasser erfordert maximale Balance und Geschicklichkeit. Auf den hyperleichten Surfboards geht es rasant wie beim Freestyle Snowboarding zumeist high-speed hinter einem Boot her. Der Thrill dabei: viele Manöver passieren in der Luft, über dem Wasser schwebend.

 

Body Boarding – Im Liegen surfen

Für alle, die sich mit vollem Körpereinsatz in die Wellen werfen wollen. Und eine Wassersportart, die auch für Anfänger ganz gut geeignet ist. Mit Flossen gleitet der Body Boarder liegend durch die Brandungswellen. Deutlicher Vorteil, auch Gelegenheitswassersportler lernen das Body Boarding super schnell. Das komplizierte Aufstehen auf dem Board entfällt. Da Body Boarding schon bei kleinen Wellen funktioniert, sieht man viele Body Boarder an Nord- und Ostsee.

 

Surfkayaking – Der Kick für Adrenalin-Junkies

Ein Killer-Workout für Hardcore-Trainierte. Im kompakten Kayak geht’s direkt in die Surfwellen. Die Manöver in den Wellen erfordern höchste Konzentration und maximale Kraft und Ausdauer. Insbesondere, wenn das Kayak in den Wellen kentert. Der Kick besteht darin, die Wellen im engen Kayak sitzend zu bezwingen. Bevor es also auf’s Meer geht, empfiehlt es sich, sein Kayak uneingeschränkt zu beherrschen.

 

Parasailing – Wassersport für Wasserscheue

Bei besten Wetterbedingungen kommen die Füße beim Parasailing nie in Berührung mit dem Wasser. Der Parasailer wird mit einem Fallschirm auf dem Rücken in die Luft gezogen. Der ultimative Spaß: im Twin-Glider kann man mit einem Freund zusammen über’s Meer segeln. Steht der Wind gut, kann ein Parasailer den Strand ein zwei Stunden aus luftiger Höhe beobachten. Zur Abkühlung landen viele Parasailer im Wasser.